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iOS-App von Bryopal GmbH

Einisch

Impressum

Bryopal GmbH
Seeblickstrasse 6a
9010 St. Gallen
Schweiz
Vertretungsberechtigte Person: Björn Moosmann
E-Mail: contact@bryopal.ch
Handelsregisteramt des Kantons St. Gallen
UID: CHE-194.217.671

Datenschutzerklärung

Stand: September 2026

Einisch sammelt Fotos von einem Fest ein und gibt sie später gemeinsam frei. Das geht nicht ohne einen Server: Was fünfzig Gäste auf fünfzig Geräten aufnehmen, muss irgendwo zusammenkommen. Diese Erklärung beschreibt, was dort ankommt, wer es zu sehen bekommt und wann es wieder verschwindet. Sie gilt für die iOS-App der Gastgeberinnen und Gastgeber, für die App Clip auf dem iPhone und für die Gästekamera im mobilen Browser.

Wer wofür verantwortlich ist

Ein Event gehört der Person oder Organisation, die es anlegt — der Gastgeberseite. Sie entscheidet, wer einen QR-Code bekommt, wie viele Bilder pro Kamera möglich sind, wann die Galerie aufgeht und wer die Fotos danach erhält. Für die Fotos ihres Events ist sie verantwortlich; Bryopal bearbeitet diese Daten in ihrem Auftrag (Auftragsbearbeitung nach Art. 9 DSG) und nicht für eigene Zwecke. Einen Auftragsbearbeitungsvertrag stellen wir geschäftlichen Kunden auf Anfrage zur Verfügung.

Für das Konto der Gastgeberseite, für Käufe und für Support-Korrespondenz ist Bryopal selbst verantwortlich.

Wer ein privates Fest unter Bekannten fotografieren lässt, handelt in der Regel zum rein persönlichen Gebrauch. Ein Foto von einer Person bleibt trotzdem ein Foto von einer Person: Sag deinen Gästen, dass fotografiert wird und wohin die Bilder gehen — die Tischkarten aus der App lassen dafür Platz.

Was deine Gäste nicht preisgeben

Die Gästekamera verlangt kein Konto: keine Registrierung, keine E-Mail-Adresse, keine Telefonnummer, kein Passwort, keine Apple-ID. Der QR-Code genügt.

Jede Aufnahme wird auf dem Gerät des Gasts neu berechnet, bevor sie hochgeladen wird. Dabei fallen die Metadaten des Bildes weg — GPS-Position, Gerätemodell, Kameraeinstellungen und Aufnahmezeitpunkt aus den EXIF-Daten. Das gilt auch für Bilder, die jemand aus seiner eigenen Fotobibliothek auswählt: Sie werden vor dem Upload ebenso neu codiert, statt unverändert weitergereicht zu werden.

Was zu einem Foto gespeichert wird

Zu jeder Aufnahme speichern wir das Bild selbst im privaten Speicher des Events, die Kamera, aus der es stammt (damit die App weiss, wie viele Aufnahmen dieser Film noch hat), das Event, zu dem es gehört, und den Zeitpunkt des Uploads. Hat die Gastgeberseite eingestellt, dass die Tischbezeichnung oder das Datum ins Bild gebrannt wird, steht diese Angabe zusätzlich sichtbar auf dem Foto.

Ein Name steht nirgends dabei. Wer fotografiert hat, lässt sich aus den gespeicherten Daten nicht ablesen — nur, aus welcher Kamera ein Bild kam.

Die Zufallskennung im Browser

Damit dasselbe Handy nach dem Weglegen wieder dieselbe Kamera weiterführt und nicht bei jedem Aufruf einen neuen Film bekommt, legt die Gästekamera eine zufällige Kennungim lokalen Speicher des Browsers ab — etwa guest_4f9c…. Sie wird auf dem Gerät gewürfelt und enthält nichts über dich. Es handelt sich ausdrücklich nicht um einen Browser-Fingerabdruck: Weder Bildschirmgrösse noch Browserkennung, Schriftenliste oder Canvas-Signatur werden dafür ausgewertet. Wer den Browserspeicher löscht, ist wieder unbekannt.

Ebenfalls im Browser — und nur dort — liegen die eigenen Aufnahmen als lokale Kopie, damit jeder Gast seine Bilder auch ohne Galerie behalten und als Paket herunterladen kann. Diese Kopie erreicht uns nicht; sie verschwindet, wenn die Website-Daten gelöscht werden.

Wer die Fotos zu sehen bekommt

Der Fotospeicher eines Events ist nicht öffentlich. Es gibt keine Bilder-URL, die man erraten oder weitergeben könnte, keinen öffentlichen Feed und keine Suchfunktion über Events hinweg. Zugriff läuft ausschliesslich über kurzlebige, signierte Links, die die App im Moment des Anschauens erzeugt.

Bis zum Entwicklungsdatum ist die gemeinsame Galerie auch für die Gastgeberseite zu. Danach kann sie die Fotos herunterladen oder eine Download-Seite erzeugen, deren Link sie an ihre Gäste weitergibt. Wer diesen Link hat, sieht die Bilder — die Weitergabe liegt in der Hand der Gastgeberseite, nicht in unserer.

Ein Bild melden statt löschen

Einisch ist eine Einwegkamera: Ein hochgeladenes Foto kann ein Gast nicht selbst wieder entfernen — sonst wäre die Grundidee hinfällig. Stattdessen lässt sich jede eigene Aufnahme zum Löschen melden. Die Meldung landet in einer Liste, die nur die Gastgeberseite ihres Events sieht; sie entscheidet, ob das Bild gelöscht wird. Gespeichert werden dabei das gemeldete Foto, das Event, der Zeitpunkt und die Zufallskennung des meldenden Geräts.

Konto der Gastgeberseite

Wer ein Event anlegt, meldet sich ausschliesslich über «Mit Apple anmelden» (Sign in with Apple) an. Es gibt keine Registrierung per E-Mail und Passwort und keine Passwörter, die bei uns gespeichert werden. Wenn du Apples E-Mail-Weiterleitungsdienst nutzt, erhalten wir deine reale E-Mail-Adresse nicht. Optional lassen sich ein Anzeigename und ein Profilbild hinterlegen. Zum Konto gehören ausserdem die angelegten Events mit ihren Einstellungen — Name, Datum, Anzahl Kameras, Bilder pro Kamera, Entwicklungsdatum, Tischbezeichnungen.

Wo die Daten liegen

Datenbank und Fotospeicher laufen bei Supabase in der Region Zürich (eu-central-2). Weitere Dienstleister, die wir dabei einsetzen: Apple (App-Auslieferung, App Clip und In-App-Käufe), Infomaniak in der Schweiz (Support-E-Mail) und Vercel (Hosting dieser Website und der Gästekamera). Über diesen Kreis hinaus geben wir keine Daten weiter, verkaufen sie nicht und nutzen sie nicht für Werbung.

Speicherdauer und Löschung

Fotos haben eine feste Lebensdauer, unabhängig davon, ob jemand sie abholt:

  • Nach 30 Tagen wandert eine Aufnahme aus dem Galerie-Speicher in ein Kaltlager. Sie ist dann nicht mehr Teil der laufenden Galerie.
  • Nach 38 Tagen wird sie endgültig gelöscht — Bild, Vorschaubild und Datenbankeintrag.

Über die Löschung bleibt ein technischer Beleg zurück, damit nachvollziehbar ist, dass sie stattgefunden hat. Er enthält keine Personenangabe und keinen lesbaren Speicherpfad, sondern nur dessen Prüfsumme, und wird nach 180 Tagen selbst gelöscht.

Löscht die Gastgeberseite ein Event, verschwinden dessen Fotos, Kameras und Meldungen sofort mit. Löscht sie ihr Konto, gilt dasselbe für alle ihre Events. Was Gäste vorher heruntergeladen haben, liegt auf deren Geräten und ist unserem Zugriff entzogen.

Käufe

Grössere Events werden über In-App-Käufe bei Apple freigeschaltet. Es sind Einmalzahlungen, keine Abonnements. Deine Zahlungsdaten erhalten wir nie: Die Zahlung läuft vollständig über deine Apple-ID. Wir prüfen bei Apple lediglich nach, ob ein Kaufbeleg echt ist, und speichern, wie viele Kameras dein Event dadurch bekommen hat. Für die Zahlung selbst gelten Apples Datenschutzbestimmungen.

Keine Analyse, kein Tracking

Wir binden keine Analyse-, Tracking-, Werbe- oder Crash-Reporting-Dienste ein — weder in der App noch in der App Clip noch in der Gästekamera. Die Gästekamera lädt keine Schriften, Skripte oder Bilder von fremden Servern. Sofern du in deinen iOS-Einstellungen die Freigabe von App-Analysedaten an Entwickler aktiviert hast, erhebt Apple selbständig aggregierte Nutzungs- und Absturzdaten; dafür gelten Apples eigene Datenschutzbestimmungen, nicht unsere.

Mitteilungen auf dem Sperrbildschirm

Auf dem iPhone kann die Kamera den Filmstand als Live-Aktivität auf dem Sperrbildschirm anzeigen. Diese Anzeige wird vom Gerät selbst aktualisiert und enthält nur die Zahl der verbleibenden Aufnahmen. Es gibt dafür keinen Push-Server, der Gerätekennungen oder IP-Adressen erhalten würde.

App Store-Bewertungen

Wenn du im App Store eine Bewertung hinterlässt, verarbeitet Apple dein Pseudonym und den Bewertungstext. Wir sehen diese Daten ausschliesslich über Apples App Store Connect, etwa um auf eine Rezension zu antworten. Verantwortlich für diese Verarbeitung ist Apple.

Kontaktaufnahme per E-Mail

Wenn du uns per E-Mail kontaktierst, verarbeiten wir deine E-Mail-Adresse und den Inhalt deiner Nachricht ausschliesslich zur Bearbeitung deines Anliegens. Unsere E-Mail-Infrastruktur wird bei Infomaniak Network SA in der Schweiz gehostet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Wir löschen die Korrespondenz, sobald sie für die Bearbeitung deines Anliegens nicht mehr benötigt wird, in der Regel innerhalb von 12 Monaten nach Abschluss der Konversation.

Hosting dieser Website

Für den reinen Besuch dieser Produkt-Website (einisch.bryopal.ch) gelten ergänzend die Bestimmungen zu Hosting und technischen Server-Protokollen der Bryopal-Website-Datenschutzerklärung.

Rechte der betroffenen Person

Nach dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) hast du das Recht auf Auskunft über die dich betreffenden Daten sowie auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Bearbeitung und Datenherausgabe. Bei Fotos eines Events wendest du dich zuerst an die Gastgeberseite, der das Event gehört — sie entscheidet über die Bilder und kann einzelne davon löschen. Erreichst du dort niemanden oder betrifft dein Anliegen unsere eigenen Daten, wende dich an contact@bryopal.ch.

Aufsichtsbehörde

Bei Bedenken zur Datenbearbeitung kannst du dich an den Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) wenden: www.edoeb.admin.ch.

Anwendbares Recht und Geltungsbereich

Einisch wird in der Schweiz angeboten. Es gilt das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG). Sollte sich das Vertriebsgebiet künftig auf die EU/den EWR ausweiten, wird diese Erklärung entsprechend ergänzt.

Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Wir können diese Datenschutzerklärung bei Bedarf anpassen, etwa bei neuen Funktionen der App oder geänderten rechtlichen Vorgaben. Die jeweils aktuelle Fassung findest du auf dieser Seite, datiert mit dem Stand oben.

Kontakt

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E-Mail: contact@bryopal.ch

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